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Was regelt die Teilungserklärung und die Gemeinschaftsordnung?

„Gemäß § 8 des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) wird in der Teilungserklärung und der Gemeinschaftsordnung im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten verbindlich geklärt, wie die Wohnungseigentümer rechtlich zueinander stehen.“

Teilungserklärung

Aus der Teilungserklärung ergibt sich, wie die gesamte Immobilie in Wohnungseigentum und Teileigentum der jeweiligen Eigentümer aufgeteilt wird. Die Teilungserklärung legt fest, welche Bestandteile als Gemeinschaftseigentum genutzt werden und in welchem Verhältnis die einzelnen Bestandteile als Bruchteile zum Grundstück stehen. Auch das Eigentum an Garagen, Stellplätzen und die Sondernutzung von Gärten und Terrassen wird von ihr geregelt. Änderungen der Teilungserklärung erfordern die Zustimmung der Eigentümer. Die Teilungserklärung hat auch nach dem Weiterverkauf der Wohnung Bestand. Die Teilungserklärung muss notariell beglaubigt werden. Vor der Bildung der Grundbuchblätter muss der Aufteilungsplan des Gebäudes von der zuständigen Genehmigungsbehörde gemäß § 7 Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) geprüft und die Abgeschlossenheit bestätigt werden.

Beispiele Gemeinschaftseigentum

  • Dach, Außenwände, Fassaden
  • Bodenbeläge im Flur
  • Fahrstuhl und Treppenhaus
  • Kellergänge und Flure

Beispiele Sondereigentum

  • Innenräume der Wohnung
  • Bodenbeläge der Wohnung
  • Innentüren und Balkone
  • sanitäre Anlagen

Gemeinschaftsordnung

Die Gemeinschaftsordnung bezieht sich hingegen mehr auf die Verwaltung und den rechtlichen Umgang der Eigentümergemeinschaft miteinander und gegenüber Dritten. Dort finden sich Regelungen zu den Versammlungen, Stimmrechte, die Kostenverteilung bei notwendigen, von allen beschlossenen Maßnahmen und die Vorgaben für den Wohnungsverwalter.

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Dipl.-Ök. Lukas Paslawski, Immobilienmakler IHK und Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken